Zinkreiche Lebensmittel: Vorteile, Kontraindikationen, natürliche Quellen und empfohlene Tagesdosis
Zink ist ein essentielles Mineral für die Gesundheit des Körpers und spielt eine entscheidende Rolle bei zahlreichen biologischen Prozessen. Dieses lebenswichtige Spurenelement ist an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt und unverzichtbar für die Synthese von Proteinen, die Zellteilung und die optimale Funktion des Immunsystems. Von der Unterstützung des Immunsystems bis zur Erhaltung gesunder Haut ist Zink für den menschlichen Stoffwechsel von entscheidender Bedeutung.
In diesem Artikel werden wir die Vorteile von Zink, zinkreiche Nahrungsquellen, die empfohlene Tagesdosis und die potenziellen Risiken eines übermäßigen Konsums untersuchen. Darüber hinaus erfahren Sie praktische Strategien, wie Sie zinkreiche Lebensmittel in Ihre tägliche Ernährung integrieren können, um eine optimale Versorgung mit diesem essentiellen Nährstoff zur Erhaltung eines optimalen Gesundheitszustands sicherzustellen.
Was ist Zink und wozu dient es dem Körper?

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Zink ist ein lebenswichtiges Spurenelement für die optimale Funktion des Körpers. Dieses essentielle Mineral kommt in geringen Mengen in allen Körpergeweben vor, mit höheren Konzentrationen in Muskeln, Knochen, Haut und Organen wie Leber und Bauchspeicheldrüse. Die Rolle von Zink im Körper ist vielfältig und komplex und es ist an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt.
Die Bedeutung von Zink zeigt sich in zahlreichen grundlegenden biologischen Prozessen. Erstens ist Zink für die Synthese von Proteinen und DNA unerlässlich und unterstützt somit das normale Wachstum und die Entwicklung des Körpers. Zink spielt auch eine entscheidende Rolle bei der Funktion des Immunsystems und hilft Ihnen, sich effektiver gegen Infektionen zu wehren. Sein Beitrag zur Zellteilung macht es besonders wichtig in Phasen schnellen Wachstums wie Kindheit, Jugend und Schwangerschaft.
Ein wichtiger Aspekt, den man beachten sollte, ist, dass der Körper Zink nicht selbst produzieren oder langfristig speichern kann. Diese Besonderheit unterstreicht die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Zinkzufuhr über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel, um optimale Spiegel im Körper aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus spielt Zink eine wichtige Rolle für die Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln und trägt maßgeblich zu Ihrem Gesamterscheinungsbild und Wohlbefinden bei.
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Im Zusammenhang mit Krankheitsverläufen spielt Zink eine entscheidende Rolle bei der Vorbeugung und Bewältigung verschiedener Erkrankungen. Beispielsweise können Zinkpräparate besonders vorteilhaft bei der Bekämpfung von Erkältungen und anderen Atemwegsinfektionen sein. Studien haben gezeigt, dass Zink die Dauer und Schwere der Symptome reduzieren kann und eine natürliche und wirksame Option zur Unterstützung des Immunsystems darstellt. Anders ausgedrückt, unterstreicht dieser Aspekt die Bedeutung der Aufrechterhaltung eines angemessenen Zinkspiegels im Körper, insbesondere in Zeiten erhöhten Krankheitsrisikos.
Vorteile von Zink für die Gesundheit
Zink bietet eine breite Palette von gesundheitlichen Vorteilen, die über seine grundlegenden Funktionen im Körper hinausgehen. Einer der bemerkenswertesten Vorteile ist die Stärkung des Immunsystems. Studien haben gezeigt, dass Zinksupplementierung die Dauer von Erkältungen um bis zu 33 % reduzieren und die Schwere der Symptome verringern kann. Praktisch kann diese Fähigkeit helfen, sich im Falle von Atemwegsinfektionen viel schneller zu erholen und somit die Lebensqualität in Zeiten immunologischer Anfälligkeit verbessern.
Ein weiterer großer Vorteil von Zink ist die Beschleunigung der Wundheilung. Aufgrund seiner essentiellen Rolle bei der Kollagensynthese und in den zellulären Regenerationsprozessen trägt Zink maßgeblich zur schnellen Heilung von Hautläsionen bei. Wenn Sie mit einer Wunde oder Verbrennung zu tun haben, kann eine ausreichende Zinkzufuhr den Heilungsprozess anregen, die Erholungszeit verkürzen und das Risiko von Komplikationen minimieren.
Im Bereich der kognitiven Gesundheit gewinnt Zink zunehmend an Bedeutung. Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass eine ausreichende Zinkzufuhr das Gedächtnis verbessern und das Risiko der Entwicklung neurodegenerativer Erkrankungen reduzieren kann. Dieser Aspekt wird mit zunehmendem Alter besonders relevant und bietet eine potenzielle Strategie zur Aufrechterhaltung der kognitiven Funktionen auf optimalem Niveau und zur Vorbeugung des altersbedingten geistigen Verfalls.
In welchen Lebensmitteln ist Zink enthalten? – Zinkreiche Nahrungsquellen
Um eine optimale Zinkzufuhr zu gewährleisten, ist es wichtig, die Hauptnahrungsquellen dieses essentiellen Spurenelements zu kennen. Lebensmittel tierischen Ursprungs sind die effizientesten und bioverfügbarsten Zinkquellen. Unter ihnen weisen Austern den höchsten Gehalt auf, bis zu 74 mg Zink pro 100 g, was ihnen eine herausragende Rolle bei der Zufuhr dieses Mikronährstoffs verleiht. Häufiger Konsum kann jedoch durch Faktoren wie Verfügbarkeit und Kosten eingeschränkt sein. Andere relevante Meeresfrüchtequellen sind Krustentiere wie Krabben, Hummer und Garnelen, die signifikante Mengen an Zink liefern.
Rotes Fleisch, insbesondere Rindfleisch, ist eine wichtige Zinkquelle und liefert etwa 4-5 mg pro 100 g. Dieser Wert macht es zu einer zugänglichen und effektiven Option zur Optimierung der Zinkzufuhr. Geflügelfleisch wie Huhn und Pute enthält ebenfalls moderate Mengen an Zink und ist eine fettärmere Alternative. Innereien wie Leber und Nieren sind reich an Zink, sollten aber aufgrund ihres hohen Cholesteringehalts nur in Maßen verzehrt werden.
Für vegetarische und vegane Ernährungsweisen gibt es zahlreiche pflanzliche Zinkquellen, die zur Deckung des Tagesbedarfs beitragen können. Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen und Kichererbsen liefern eine beträchtliche Menge Zink sowie zusätzliche ernährungsphysiologische Vorteile wie einen hohen Protein- und Ballaststoffgehalt. Samen und Nüsse, insbesondere Kürbiskerne und Cashewkerne, sind wertvolle Zinkquellen und liefern gleichzeitig gesunde Fettsäuren. Auch Vollkornprodukte wie Hafer, Quinoa und brauner Reis tragen zur Zinkzufuhr bei und bereichern eine ausgewogene Ernährung.
Top 10 Lebensmittel, die Zink enthalten

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Um die tägliche Zinkzufuhr zu optimieren, ist es wichtig, die Lebensmittel mit dem höchsten Gehalt dieses essentiellen Spurenelements zu identifizieren. Zink spielt eine entscheidende Rolle für die Funktion des Immunsystems, die Proteinsynthese und die Zellteilung. Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Liste der zinkreichsten Nahrungsquellen mit Angabe der Menge pro 100 g Produkt:
Austern
- Etwa 74 mg Zink pro 100 g, was sie an die Spitze dieser Kategorie setzt. Aufgrund ihrer hohen Bioverfügbarkeit sind sie die effizienteste diätetische Zinkquelle. Der Verzehr kann jedoch durch Kosten und Verfügbarkeit eingeschränkt sein.
Rindfleisch
- Liefert zwischen 5-7 mg Zink pro 100 g, ist eine hochwertige Proteinquelle und in vielen omnivoren Ernährungsweisen eine zugängliche Option.
Kürbiskerne
- Enthalten etwa 7,8 mg Zink pro 100 g und sind eine ausgezeichnete Alternative für Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren.
Krabben und Meeresfrüchte
- Die Zinkzufuhr aus diesen Lebensmitteln beträgt etwa 6,5 mg pro 100 g und bietet eine reiche und vielfältige Quelle essentieller Mikronährstoffe.
Cashewkerne
- Enthalten etwa 5,6 mg Zink pro 100 g und sind nicht nur eine Zinkquelle, sondern auch ein Lebensmittel, das reich an gesunden Fetten und Antioxidantien ist.
Rote Bohnen
- Liefern etwa 2,8 mg Zink pro 100 g und stellen eine wertvolle Quelle für Menschen dar, die sich pflanzlich ernähren.
Joghurt
- Bietet mit etwa 1,5 mg Zink pro 100 g auch nützliche Probiotika für die Verdauungsgesundheit.
Champignons
- Enthalten 1,4 mg Zink pro 100 g und sind eine moderate und vielseitige pflanzliche Quelle in verschiedenen kulinarischen Zubereitungen.
Spinat
- Enthält etwa 0,8 mg Zink pro 100 g und trägt zur Mikronährstoffzufuhr in vegetarischen Ernährungsweisen bei.
Dunkle Schokolade
- Bietet mit etwa 3,3 mg Zink pro 100 g zusätzliche antioxidative Vorteile.
Empfohlene maximale Tagesdosis an Zink
Die Aufrechterhaltung einer optimalen Zinkzufuhr ist entscheidend für die Unterstützung metabolischer Funktionen, des Immunsystems und der zellulären Regenerationsprozesse. Die empfohlene Tagesdosis variiert je nach Alter, Geschlecht und bestimmten physiologischen Bedingungen. Für erwachsene Männer beträgt der tägliche Bedarf 11 mg, für erwachsene Frauen 8 mg. In der Schwangerschaft und Stillzeit steigen die Ernährungsanforderungen, und die empfohlene Zufuhr erreicht 11-12 mg pro Tag, was eine wesentliche Rolle für die Entwicklung des Fötus und die Produktion von Muttermilch spielt.
Ein wichtiger Aspekt ist die Existenz einer oberen sicheren Grenze für die tägliche Zinkaufnahme. Für Erwachsene ist diese auf 40 mg pro Tag festgelegt; eine Überschreitung dieses Grenzwertes kann zu Nebenwirkungen führen. Übermäßiger und langanhaltender Zinkkonsum kann die Aufnahme anderer essentieller Mineralien wie Eisen und Kupfer beeinträchtigen und zu Nährstoffungleichgewichten führen.
Auch der Zinkbedarf kann je nach Lebensstil und bestimmten medizinischen Zuständen variieren. Personen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, benötigen möglicherweise eine höhere Zinkzufuhr, da dessen Bioverfügbarkeit aus pflanzlichen Quellen im Vergleich zu tierischen Lebensmitteln geringer ist. Ähnlich können Patienten mit chronischen Verdauungsstörungen oder solche, die Medikamente einnehmen, die die Mineralstoffaufnahme beeinträchtigen, Anpassungen der täglichen Zufuhr benötigen.
Daher können eine sorgfältige Überwachung des Zinkkonsums und die Konsultation eines Gesundheitsexperten dazu beitragen, ein optimales Nährstoffgleichgewicht aufrechtzuerhalten und mögliche Mangelerscheinungen oder Überschüsse zu vermeiden.
Zinkaufnahme und Bioverfügbarkeit im Körper
Die Art und Weise, wie der Körper Zink aufnimmt und verwertet, spielt eine wesentliche Rolle bei der Erhaltung der Gesundheit und der optimalen Funktion metabolischer Prozesse. Anders ausgedrückt, die Zinkaufnahme erfolgt hauptsächlich im Dünndarm, genauer gesagt im Duodenum und Jejunum, über einen komplexen Mechanismus, der die Freisetzung von Zink aus der Nahrung während der Verdauung, seinen Transport durch die Darmwand und seine anschließende Verteilung in den Blutkreislauf beinhaltet. Die Effizienz dieses Prozesses wird von verschiedenen diätetischen und physiologischen Faktoren beeinflusst.
Hier sind die Faktoren, die die Zinkbioverfügbarkeit beeinflussen:
- Absorptionshemmer: Bestimmte Verbindungen in Lebensmitteln können die Zinkverfügbarkeit erheblich reduzieren. So bilden beispielsweise Phytate, die in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und einigen Samen vorkommen, unlösliche Komplexe mit Zink und behindern dessen Aufnahme. Dies ist besonders wichtig für Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren.
- Faktoren, die die Aufnahme fördern: Proteine, insbesondere tierische Proteine, können die Zinkaufnahme verbessern, weshalb tierische Zinkquellen wie Fleisch und Meeresfrüchte eine höhere Bioverfügbarkeit aufweisen als pflanzliche Quellen. Darüber hinaus können Vitamin C und andere organische Säuren in Obst und Gemüse die Zinkaufnahme aus pflanzlichen Lebensmitteln erhöhen.
Darüber hinaus sollten neben dem Bewusstsein für die Faktoren, die die Zinkverfügbarkeit im Körper beeinflussen, auch einige Strategien zur Maximierung der Zinkaufnahme berücksichtigt werden:
- Reduzierung des Phytatgehalts: Einweichen, Fermentieren und Keimen von Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten kann den Phytatgehalt reduzieren und somit die Zinkverfügbarkeit verbessern.
- Kombination mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln: Der Verzehr von Obst und Gemüse, das reich an Vitamin C ist, zusammen mit Zinkquellen kann die Aufnahme von Zink erhöhen, insbesondere bei pflanzlichen Ernährungsweisen.
- Diversifizierung der Zinkquellen: Eine ausgewogene Ernährung, die sowohl tierische als auch pflanzliche Zinkquellen umfasst, kann zu einer ausreichenden Zufuhr beitragen und die Nutzung dieses essentiellen Minerals optimieren.
Daher kann die Annahme eines ganzheitlichen Ansatzes bei der Ernährungsplanung, der die Wechselwirkungen zwischen Nährstoffen berücksichtigt, dazu beitragen, die Zinkaufnahme und -verwertung im Körper zu maximieren und somit einen optimalen Ernährungsstatus zu gewährleisten.
Symptome und Ursachen von Zinkmangel
Zinkmangel kann vielfältige Erscheinungsformen haben, die mehrere Körpersysteme betreffen und erhebliche gesundheitliche Folgen haben. Eine der häufigsten und wichtigsten Folgen eines Zinkmangels ist die Schwächung des Immunsystems, was zu einer erhöhten Infektanfälligkeit führen kann. Menschen mit niedrigem Zinkspiegel können häufige Erkältungen, wiederkehrende Infektionen und eine verlängerte Dauer von Infektionsereignissen erfahren, was die essentielle Rolle dieses Minerals bei der Aufrechterhaltung einer wirksamen Immunität unterstreicht.
Weitere klinische Manifestationen von Zinkmangel sind:
- Verzögerte Wundheilung – Zink spielt eine wichtige Rolle im Prozess der Zellregeneration und ein Mangel kann die Geweberegeneration verlangsamen.
- Hautprobleme – Zinkmangel kann zur Entstehung von Hautausschlägen, trockener Haut und hartnäckiger Akne beitragen, da es an Entzündungsprozessen und Heilungsprozessen beteiligt ist.
- Sinnesstörungen – Beeinträchtigung des Geschmacks- und Geruchssinns ist ein bekanntes Anzeichen für Zinkmangel, was zu Appetitverlust und Veränderungen der Essgewohnheiten führen kann.
- Wachstums- und Entwicklungsverzögerungen – Bei Kindern und Jugendlichen kann eine unzureichende Zinkzufuhr das Knochenwachstum und die Entwicklung beeinträchtigen.
- Fruchtbarkeitsprobleme – Bei Männern können niedrige Zinkspiegel die Spermienproduktion und -qualität beeinflussen und sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken.
Demgegenüber kann Zinkmangel multiple Ursachen haben, darunter:
- Unzureichende Nahrungsaufnahme – Restriktive, vegetarische oder vegane Ernährungsweisen können die bioverfügbaren Zinkquellen einschränken und das Risiko eines Mangels erhöhen.
- Magen-Darm-Erkrankungen – Chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa können die Zinkaufnahme im Darm beeinträchtigen.
- Exzessiver Zinkverlust – Episoden chronischen Durchfalls, ausgedehnte Verbrennungen und die längerfristige Anwendung von Diuretika können zu Nährstoffungleichgewichten beitragen.
Folglich sind die Diagnose und Korrektur von Zinkmangel für die Verhinderung damit verbundener Komplikationen unerlässlich. Bei Verdacht auf einen Mangel wird eine ärztliche Untersuchung empfohlen, um einen Ergänzungsplan festzulegen oder die Ernährung anzupassen, um die Zinkzufuhr zu optimieren.
Risiken und Komplikationen im Zusammenhang mit übermäßigem Zinkkonsum
Obwohl Zink für die Gesundheit essentiell ist, kann übermäßiger Konsum zu einer Reihe von erheblichen Nebenwirkungen führen. Eines der wichtigsten Risiken ist die Störung der Aufnahme anderer essentieller Mineralien, insbesondere Kupfer und Eisen. Dieses Mineralungleichgewicht kann zu sekundären Mängeln dieser Nährstoffe führen, selbst wenn die Zufuhr angemessen ist. Bekannte Folgen sind Anämie, Muskelschwäche und neurologische Probleme, was die Bedeutung eines ausgewogenen Nährstoffgleichgewichts unterstreicht.
Eine Zinküberdosierung kann akute Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Dazu gehören Übelkeit und Erbrechen. Auch Appetitlosigkeit. Durchfall ist eine weitere negative Folge. Diese Symptome können auch bei moderaten Dosen oberhalb des empfohlenen Grenzwertes auftreten. Sie können zu Dehydrierung führen. Sie können auch zu Elektrolytstörungen führen. Dies geschieht, wenn sie nicht richtig behandelt werden. In extremen Fällen kann langfristiger übermäßiger Konsum zu einer Unterdrückung der Immunfunktion führen. Dies ist genau das Gegenteil des vorteilhaften Effekts von Zink in angemessenen Dosen.
Um diese Risiken zu vermeiden, ist es entscheidend, die empfohlene Tagesdosis an Zink einzuhalten. Es ist auch wichtig, die zuvor diskutierte obere Aufnahmegrenze nicht zu überschreiten. Die Einnahme von Zinkpräparaten sollte nur unter Aufsicht eines Gesundheitsexperten erfolgen. Dieser kann die Zinkspiegel überwachen. Er kann die Dosierung entsprechend den individuellen Bedürfnissen anpassen.
Wechselwirkungen von Zink mit anderen Nährstoffen
Zink interagiert mit verschiedenen Nährstoffen und beeinflusst sowohl seine eigene Aufnahme als auch die anderer essentieller Mikronährstoffe. Eine bemerkenswerte Wechselwirkung besteht mit Eisen, da beide Mineralien gemeinsame Absorptionswege im Darm nutzen. Die Einnahme hoher Dosen von Eisenpräparaten kann die Zinkaufnahme erheblich hemmen und umgekehrt, was die Notwendigkeit einer ausgewogenen Zufuhr und einer geeigneten Ergänzungsstrategie unterstreicht, insbesondere für Personen mit einem Risiko für einen Mangel beider Elemente.
Ein weiterer grundlegender Aspekt ist die umgekehrte Beziehung zwischen Zink und Kupfer. Eine erhöhte Zinkzufuhr kann die Kupferaufnahme stören und zu einem langfristigen Mangel führen. Um ein optimales Nährstoffgleichgewicht aufrechtzuerhalten, wird ein Zink:Kupfer-Verhältnis von etwa 8-15:1 empfohlen, um Ungleichgewichte zu vermeiden, die funktionelle biologische Prozesse beeinträchtigen können, die von diesen Spurenelementen abhängen.
Die Wechselwirkung von Zink mit Vitamin A ist synergetisch, da dieses Mineral für den optimalen Transport und die Verwertung von Vitamin A im Körper essentiell ist. Insbesondere trägt eine solche Beziehung zur Erhaltung der Haut- und Augengesundheit bei und unterstützt die biologischen Funktionen, die mit diesem Mikronährstoff verbunden sind. Darüber hinaus kann Vitamin A die Aufnahme und Verwertung von Zink erleichtern und somit seine gesundheitlichen Vorteile verstärken.
Nicht zuletzt ist eine ausgewogene Ernährung, die sowohl ausreichende Zink- als auch Vitamin-A-Quellen umfasst, unerlässlich, um eine optimale Bioverfügbarkeit zu gewährleisten und die physiologischen Vorteile jedes Nährstoffs zu maximieren.
Strategien zur Integration zinkreicher Lebensmittel in die tägliche Ernährung
Eine optimale Zinkzufuhr kann durch ausgewogene Ernährungsstrategien erreicht werden, die in die tägliche Mahlzeitenplanung integriert sind.
Erstens kann ein gut strukturiertes Frühstück zinkangereicherte Vollkornprodukte beinhalten. Diese können mit Kürbiskernen und Joghurt ergänzt werden. Diese Kombination sorgt für eine signifikante Zufuhr von Zink, Ballaststoffen und probiotischen Kulturen, die für die Verdauungsgesundheit nützlich sind. Eine geeignete Alternative kann ein mit Pilzen und Spinat angereichertes Omelett sein. Diese Lebensmittel tragen zum täglichen Zinkbedarf bei und liefern zudem weitere essentielle Mikronährstoffe.
Das Mittagessen kann durch die Einbeziehung verschiedener Zinkquellen optimiert werden. Ein Salat auf Spinatbasis mit Kichererbsen und gegrilltem Hähnchenfleisch ist eine ausgezeichnete Option. Dieser kann mit Orangenscheiben kombiniert werden, um die Zinkaufnahme durch die Vitamin-C-Zufuhr zu verbessern. Ein Sandwich mit magerem Rindfleisch auf Vollkornbrot ist ebenfalls eine ausgewogene Wahl. Ergänzt mit Avocado und Tomaten bietet es eine reichhaltige Kombination aus Zink und anderen essentiellen Nährstoffen. Das Abendessen kann auf fetthaltigen Fisch wie Lachs basieren. Er kann mit einer Beilage aus Quinoa und gedünstetem Gemüse serviert werden. Diese Wahl liefert Zink und Omega-3-Fettsäuren, die eine kardioprotektive Rolle spielen.
Mit Kalzium angereicherte Lebensmittel für zusätzliche Zufuhr
Snacks zwischen den Mahlzeiten können erheblich zur täglichen Zinkzufuhr beitragen. Regelmäßiger Verzehr von Cashewkernen, Mandeln, Hummus mit Rohkost oder griechischem Joghurt mit Kürbiskernen kann den Nährstoffbedarf decken. Für eine süße und nahrhafte Option kann dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil eine vorteilhafte Wahl sein. Sie enthält Zink und Antioxidantien.
Durch die Integration dieser Nahrungsquellen in die Ernährung kann eine konstante und ausreichende Zinkzufuhr aufrechterhalten werden. So werden Stoffwechselfunktionen unterstützt. Die Immunfunktionen werden unterstützt. Auch die für die allgemeine Gesundheit essentiellen Zellregenerationsfunktionen werden unterstützt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Zink ein essentielles Spurenelement ist. Es ist an grundlegenden biologischen Funktionen beteiligt. Dazu gehören die Regulation der Immunantwort. Zellproliferation und -differenzierung. Gewebeheilung. Und kognitive Prozesse. Die Zinkhomöostase ist streng reguliert. Eine ausreichende diätetische Zufuhr ist essentiell, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Sie hilft auch, die Stoffwechselfunktionen zu optimieren.
Nahrungsquellen für Zink mit erhöhter Bioverfügbarkeit umfassen Meeresfrüchte, mageres Fleisch und Eier. Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte enthalten Absorptionshemmer. Zu den Hemmern gehören Phytate. Eine Supplementierung sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Das Toxizitätsrisiko bei übermäßiger Dosierung muss berücksichtigt werden. Sie kann die Kupferhomöostase beeinträchtigen. Und die Immunfunktion beeinträchtigen.
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